In den letzten Jahren hat der zurückgelassene Müll von abgebrannten Raketen und Böllern verstärkt zugenommen.

Oft bleibt der Müll einfach auf der Straße liegen.

Ganz selbstverständlich, weil man davon ausgeht, dass die Gemeinde ihn irgendwann wieder beseitigt.

Dem ist aber nicht so. Die ganz einfache Regel lautet:

Wer dreckig macht, macht sauber!“

 

Vor meiner Haustür muss ich selbt kehren. Häufig stellen die Verursacher ihre Knaller auf die Straße und verlassen sich dann drauf, dass die Gemeinde den Unrat am nächsten Tag wieder wegräumt. Dem ist nicht so, und wenn es drauf ankommt, kann man zur Kasse gebeten werden.

Hinzu kommt, dass es nicht reicht, den Müll erst nach dem Ausschlafen am Neujahrsmorgen zu beseitigen.

Es gilt das Unverzüglichkeitsgebot. Reinigungsarbeiten, wie zum Beispiel die Gehweg- und Straßenreinigung, müssen so schnell wie möglich gemacht werden.

Wer hier seinen Müll, (Flaschen, Karton, Böllerbatterien usw.) auf der Straße oder auf dem Gehweg liegen lässt, handelt grob fahrlässig und nimmt in Kauf, dass ein Fußgänger sich beim Stolpern verletzt oder ein Auto beim Drüberfahren beschädigt wird. Ein anliegender Grundstückseigentümer ist für die Kosten verantwortlich, falls der Verursacher sich nicht kümmert und nicht ermittelbar ist.

Am besten ist es also, jeder nimmt seinen Dreck immer gleich selbst wieder mit. So kann sich niemand an dem Müll verletzen und nichts geht kaputt - oder man verzichtet ganz auf eigenes Feuerwerk.

Wer die Verursacher starker Verunreinigungen oder grob fahrlässiges Verhalten, wie das gezielte Abschießen von Straßenlampen, bei der Gemeinde oder bei der Polizei meldet, ist kein Verräter, sondern er erspart der Gemeinde viel Geld, Geld das sonst alle Bürgerinnen und Bürgern wieder durch die Umlagen aufbringen müssen.

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