Maßnahmen gegen das Hochwasser

 

Was verbirgt sich hinter dem sperrigen Ausdruck „Ausschreibung eines interkommunalen Konzeptes zur Bewässerung landwirtschaftlicher Flächen in der Region Main-Steigerwald“?

Zu diesem Thema saßen die Lülsfelder Gemeinderäte in ihrer jüngsten Sitzung zusammen. Worum geht es dabei? Erster Bürgermeister Wolfang Anger stimmte die Räte mit dem Hinweis auf immer extremer werdende Wetterverhältnisse ein. Sowohl Trockenperioden als auch Starkniederschlag seien in jüngster Vergangenheit häufiger zu beobachtende Phänomene. Es wäre also zu prüfen, wie eine vernünftige Wasserregulierung zu gestalten sei um die negativen Auswirkungen zu reduzieren. Konkret solle unter anderem ein Vorschlag erarbeitet werden an welchen Stellen in der Region und in welchen Größen Wasserspeicher anzubringen seien um Wasser in Zeiten von Überfluss für Trockenperioden zu speichern. Die Kosten für die Konzepterstellung würden sich die voraussichtlich zehn beteiligten Gemeinden wie zum Beispiel Gerolzhofen, Michelau oder Sulzheim teilen. Die dazu bereits vorliegenden Angebote weisen in der Höhe jedoch deutliche Unterschiede auf. Die Spanne reicht von 5.000 bis 20.000 Euro. Eine inhaltliche Prüfung wird aktuell vom Umweltministerium in Bad Kissingen durchgeführt. Da man dort bis Ende diesen Jahres auf eine verbindliche Zusage warte, stimmten die Räte einstimmig für eine Beteiligung, schlossen aber die Übernahme der Trägerschaft für das Gesamtprojekt aus.

 

Der Einbau eines Fensters für den Stellplatzanbau der Freiwilligen Feuerwehr Lülsfeld wurde an den günstigsten Anbieter, Fensterbauer Gunkel für 1.400 Euro vergeben. Ein neues Blechdach für etwa 2.200 Euro an die Apfelbacher Dach- und Wandsysteme aus Effeldorf.

 

Die nächste Gemeinderatssitzung soll am 18. Dezember um 19:00 Uhr stattfinden.