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Rettungskette Forst

Den Räten lag eine sogenannte Zustimmungsvereinbarung über die Einrichtung und Beschilderung von Rettungstreffpunkten vor. Hinter dieser sperrigen Bezeichnung verbirgt sich folgender Sachverhalt. Sollte es bei Arbeiten in Waldgrundstücken im Gebiet der Gemeinde zu Unfällen kommen, so sieht die bayerische Forstverwaltung vor, dass die Auflagen der „Rettungskette Forst“ eingehalten werden. Dazu gehört auch das Aufstellung von Rettungstreffpunkt-Schildern. Diese Schilder tragen jeweils eine individuelle Nummer. Im Ernstfall können die in einer Datenbank mit den nummerierten Schildern hinterlegten GPS-Daten direkt an die Rettungskräfte übertragen werden um ein schnelles Eintreffen am Unfallort sicher zu stellen. Die Räte stimmten der Vereinbarung einstimmig zu.

 

Erneute Sitzung zu den Toilettenanlagen

Zum wiederholten, aber noch nicht letzten Mal stand der Planentwurf zur Erneuerung der Toilettenanlagen im Schallfelder Gemeindehaus auf der Agenda des Gemeinderats. Inzwischen liegen die Ergebnisse der Ausschreibungen vor. Der beauftragte Architekt Rudy Laatsch vom Ingenieurbüro Brändlein aus Wiesentheid detaillierte die einzelnen ausgeschriebenen Gewerke. Von den vier zu den Glaserarbeiten angefragten Firmen lag lediglich ein Angebot der Firma Schwarz aus Wiesentheid für rund 7.760 Euro vor. Da dieses deutlich über dem vom Architekten abgeschätzten Kosten lag, beschlossen die Räte die Anfrage inhaltlich zu überarbeiten und neu aus zu schreiben. Zum Beispiel soll die geplante Aluminiumtür durch eine kostengünstigere Holztür ersetz werden. Architekt Laatsch begründete die Situation damit, dass viele Handwerker aktuell auf ein guten Auftragsbestand blicken könnten. Dies zeige sich zum einen in den abgegebenen Preisen. Darüber hinaus gäbe es aber auch Handwerker, die daraufhin gar keine Angebote mehr abgäben. Ähnliches Bild bei den Rohbauarbeiten. Hier lägen lediglich 2 wertbare Angebote vor. Das günstigere von Firma Maurer aus Wiesentheid läge mit rund 25.100 Euro um etwa 50 Prozent über der vom Architekten ermittelten Summe. Auch bei den Verputzerarbeiten gäbe es eine entsprechende Abweichung. Hier gab Firma Baumann aus Oberschwarzach einen Preis von zirka 12.340 Euro ab und war damit günstiger als zwei weitere Anbieter

Bei den Estricharbeiten lagen immerhin fünf Angebote vor. Firma Hümpfer aus Horhausen gab hier das günstigste Angebot in Höhe von rund 2.330,- Euro ab. Dieses lag fast in gleicher Höhe wie die vom Architekten erstellte Kostenberechnung. Als Beschluss legten die Räte fest, die Aufträge mit Ausnahme der Glaserarbeiten trotzdem an den jeweils günstigsten Bieter zu vergeben, da eine Entspannung der Situation und damit günstigere Angebote in der nächsten Zeit nicht zu erwarten seien.

 

Angebote Mannschaftsbus auch für die Schallfelder Wehr

Erneut diskutierte der Gemeinderat eine Anfrage des Schallfelder Feuerwehrvereins auf Unterstützung bei der Anschaffung eines Mannschaftsbusses. Vereinsvorsitzender Rainer Hawelka konnte inzwischen konkrete Angebote vorstellen. Ein gebrauchtes Fahrzeug der Marke Ford käme auf rund 16.000 Euro. Zusätzlich nötig wäre eine Umlackierung auf Rot und eine Umrüstung auf ein höheres zulässiges Gesamtgewicht. Zusammen würden dann etwa 20.000 Euro zu Buche stehen. Ein fabrikneues Fahrzeug zum Vergleich würde lediglich etwa 3.000 Euro mehr kosten, wusste Hawelka zu berichten. Bürgermeister Anger stellte klar, dass der bereits zugesicherte Zuschuss in Höhe von 12.000 Euro bestehen bliebe.

Zum Bau der Fahrzeughalle der Freiwilligen Feuerwehr Lülsfeld berichtete Bürgermeister Anger, dass dabei folgende zusätzliche Auflagen einzuhalten seien: Die lichte Länge muss mindestens 8 Meter, die Mindesteinfahrtshöhe 3,5 Meter betragen. Das Einfahrtstor müsse mittig sitzen.

 

Darüber hinaus informierte der Bürgermeister die Räte darüber, dass die Urnengräber im Schallfelder Friedhof inzwischen erstellt wurden.

 

Die nächste Gemeinderatssitzung soll am 29. Mai um 19:30 Uhr stattfinden.

 

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